Presse

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Bernd Lechla in der Presse: FNP 12-2007 Bernd Lechla in der Presse: 2007-08 Bernd Lechla in der Presse: FNP 2005-10

Ausgewählte Pressereferenzen über Bernd Lechla (Auszüge)

 

2009

Ein Requiem, das keine Trauer-, sondern eine Trostmusik ist… Ergänzt wurde das Programm durch Brahm’s “Schicksalslied”, das der Komponist ebenfalls 1868 schrieb… Ausführende waren die Ginnheimer Kantorei und das Symphonische Orchester Ginnheim unter der Leitung von Bernd Lechla. Wenn auch nur mit kurzem Auftritt, wusste Margaretha Bessel mit Leuchtkraft und ihrem wunderbar rund und warm klingenden Sopran besonders gut zu gefallen. Mit sorgfältiger Differenzierung und Nuancierung im Ausdruck überzeugte der Chor insbesondere in den zupackenderen Passagen, wie beispielsweise dem siebten Satz. Das Symphonische Orchester Ginnheim erwies sich als zuverlässiger Unterbau für die Vokalisten. Das Publikum bedankte sich mit lang anhaltendem Applaus für ein insgesamt stimmiges Konzerterlebnis.
(49. Bad Hersfelder Festspielkonzerte) Hersfelder Zeitung, 2009

 

“Jauchzet dem Herrn, alle Welt”! Unter diesem Motto stand das Chorkonzert des Kammerchores der Ginnheimer Kantorei in der voll besetzten Alten Nikolaikirche auf dem Römerberg. Zu Gehör kamen geistliche Chorwerke der Romantik… In beeindruckender Manier und auf musikalisch höchstem Niveau konzertierte der Chor intonationssicher und mit ausgeprägter dynamischer Vielfalt. Stilistisch ergänzt wurde das a cappella Programm mit virtuos vorgetragenen Orgelwerken… Als Tenorsolist glänzte Ralf Petrausch, beeindruckend als Orgelssolist und gleichzeitig als Dirigent überzeugte Bernd Lechla, Kantor und Organist der Ev. Bethlehemkirche in Ginnheim… Lang anhaltender Applaus, Zugabeforderungen und stehende Ovationen.
(Chorkonzert des Kammerchores der Ginnheimer Kantorei) Frankfurter Nord-Westspiegel, 2009

 

Organist Bernd Lechla aus Frankfurt hat unter dem Titel “Veni Creator Spiritus” ein Feuerwerk anspruchsvoller Orgelwerke von Komponisten wie Bach, Boëllmann und Vierne eingespielt. Im Rahmen des Konzertes “Salve Regina” präsentierte Lechla nun Auszüge aus der CD sowie ergänzende Werke von Brahms und Mendelssohn. Dazu las Diethelm Gresch Gedichte von Friedrich Schiller. Die schwebenden, langsam und behutsam voranschreitenden Melodien der Bachschen Choräle berührten schon zu Beginn des Konzertes sichtbar die Menschen und versetzten sie in eine Stimmung nachdenklicher Tiefe. Die in Kerzenlicht getauchte Klosterkirche mit der kathedralen Akustik untermalte dies zusätzlich. Brahms Präludium in g-moll setzte Lechla in allen Nuancen homogen und zuverlässig um. Auch in Mendelssohns Orgelsonate in d-moll überzeugte er mit ausdruckstarkem Spiel und einem perfekten Vortrag. Sorgsam ausgewählte Schiller-Gedichte untermalten die festliche Stimmung des Konzertes. Lesung und Orgelspiel verschmolzen zu einem beeindruckenden Gesamtkunstwerk, für das die Künstler von den Zuhörern mit begeistertem Beifall belohnt wurden.
(Arnsteiner Klosterkonzerte) Rhein-Lahn-Zeitung 2009

 

2008

“Nicht Bach, sondern Meer sollte er heißen”, hat L. v. Beethoven einst über seinen Berufskollegen J. S. Bach gesagt. Auf die h-moll Messe des Komponisten trifft dieser Ausspruch besonders zu. Dieses geistliche Werk Bachs sprengt alle bis dahin gekannten Dimensionen liturgisch gebundener Musik. Geheimnisvoll und tiefgreifend ist die symbolische Bedeutung, die sich in Bachs Tongebung verbirgt. Dieses Meisterstück hat die Ginnheimer Kantorei unter der Leitung von Bernd Lechla technisch brillant und musikalisch überwältigent in der Heilig-Geist-Kirche im Dominikanerkloster zur Aufführung gebracht. (J. S. Bach, h-moll Messe)                       
Frankfurter Neue Presse, 2008 

 

Von der Toccata in d-moll, BWV 565, gelingt Bernd Lechla eine hervorragende Interpretation am Instrument seiner Hausgemeinde, das perfekt zugeschnitten scheint für die Einspielung. Ideal gelungen ist schon der Eingangstriller und schön umgesetzt die Registrierung der folgenden Toccata. Die Fuge wird herrlich frei ausgespielt und meisterlich interpretiert und musiziert. Musikgeschichtlich äußerst interessant, weil Bachs letztes freies Orgelwerk, klingt Präludium und Fuge in Es-Dur, BWV 552, mit seiner majestätischen, die volle Registrierstärke auslotenden Ouvertüre einfach herrlich opulent. Lechla gestaltet die schwierige Trippelfuge dieses Werkes mit gestalterischer Finesse, kostet die dynamische Feinabstimmung süffisant aus und entlockt dem Stück geradezu sinfonische Klangfülle. Mit weiteren Werken von Mozart, Ritter, Franck und Vierne schließt Lechla, auch hier als Interpret auf höchstem Niveau spielend, den annähernd 80 Minuten umfassenden und auch technisch gelungenen Tonträger vorbildlich ab.
(Orgel CD Produktion)                                                  
Evangelisches Frankfurt, 2008

 

Das Orgelspiel des Frankfurter Kantors Bernd Lechla, international bekannter Organist, Dirigent und Chorleiter, Weisen des Philosophen Khalil Gibran dessen Texte vom Theaterwissenschaftler Diethelm Gresch aus Nochern gesprochen wurden und großformatige Bildprojektionen auf einer Leinwand vor dem Altarraum der Arnsteiner Klosterkirche flossen zu einem Gesamtkunstwerk zusammen. Die schwebenden, elegischen, langsam und behutsam voranschreitenden Melodien der Bachschen Choralbearbeitungen bedeuten ein Pendant zu dem Text, berührten in ihrer empfindsamen Poesie die Menschen und bewirkten eine Stimmung nachdenklicher Tiefe. In der Passacaglia c-moll, BWV 582, zeigt sich ein trauernder Bach, der seiner Trauer nich zornig hadert, sondern schließlich Trost und Beruhigung aussendet. Bernd Lechla ließ sich gedankenvoll auf diese Komposition ein und machte Ihre Einmaligkeit deutlich. Eine bemerkenswertes Konzert mit begeisterndem Beifall der Zuhörer. (Arnsteiner Klosterkonzerte)
Rhein-Lahn-Zeitung, 2008

 

2007

 

Dwa polaczone chóry: Ginnheimer Kantorei i Chor der Dresdner Bank Frankfurt, choc amatorskie, sprostaly wymogom Haydnowskiej partytury.
Symphonisches Orchester Ginnheim okazala sie sprawnym zespolem, dobrze realizujacym zamierzenia dyrygenta Bernd Lechla, który staral sie uwydatnic wlasnie muzyczne malarstwo Haydna.

Die beiden deutschen Chöre: die Ginnheimer Kantorei und der Chor der Dresdner Bank, obwohl Laienchöre, wurden den Anforderungen der Haydn’schen Partitur in allen Belangen gerecht.
Das Symphonische Orchester Ginnheim erwies sich als ein Ensemble, welches die nuancierten Absichten des Dirigenten Bernd Lechla sehr gut zu realisieren vermochte. Lechla gelang es eindrucksvoll, die musikalischen Malereien Haydns herauszuarbeiten”. (J. Haydn, Schöpfung)
Dziennik Polski, 2007

 

Mit großer Spielfreude griff das Orchester die von Dirigent Bernd Lechla gegebenen Impulse auf. Mit klarer und souveräner Sprachartikulation gepaart mit äußerster Intonationsgenauigkeit beeindruckte der vorzügliche geschulte Chor. (J. Haydn, Schöpfung)
Frankfurter Nord-Westspiegel, 2007

 

2006

Bei dem “Weihnachtsoratorium zum Mitsingen” sorgten 80 Sängerinnen und Sänger, sowie die Solisten Michaela Wehrum, Ralf Petrausch und Burkhard Zass unter der Leitung von Bernd Lechla für eine musikalische Darbietung von außerordentlich hoher Qualität.
(J. S. Bach, Weihnachtsoratorium)
Frankfurter Rundschau, 2006

 

Doch nicht nur den Chor führte der Frankfurter Dirigent sicher, auch die Orgel gab unter den sanften Händen Lechlas nach. Mächtig, beherrschend, klangvoll, tief, dunkel und doch auch sanftmütig und lieblich, so die Reaktionen der Zuhörer, die bei Johann Sebastian Bachs einnehmender “Toccata und Fuge in d-moll” wie vom Donner gerührt in die Klosterbänke gedrückt schienen. Das änderte sich auch bei Mozarts “Stück für ein Orgelwerk in einer Uhr” nicht mehr - “der Mann muss eine Koryphäe sein”, bemerkte ein Konzertbesucher anschließend begeistert.
(Arnsteiner Klosterkonzerte)
Rhein-Lahn-Zeitung, 2006

 

2005

 

Die Ginnheimer Kantorei begab sich zu ihrem 100-jährigen Bestehen auf Jubiläums-Konzertreise nach Italien. Höhepunkte der Fünftagereise waren zwei Konzerte in Verona und in Riva del Garda. Mit eindringlicher Spannung vermittelte der Chor den unheimlichen Moment, in dem die Baalspriester auf dem Berg Karmel vergeblich ihren heidnischen Gott anrufen. Effektvoll gelang dem Chor die mit Mystik verklärte Szene der Erscheinung Gottes auf dem Berg Horeb. Die begeisterten Zuhörer in der Basilica di Santa Anastasia in Verona belohnten die Aufführung mit stehenden Ovationen. (F. Mendelssohn, Elias)
Frankfurter Neue Presse, 2005

 

2004

 

In der bis auf den letzten Stehplatz gefüllten Bethlehemkirche musizierten gleich sechs Chöre anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Chores der Dresdner Bank Frankfurt ein stilistisch abwechslungsreiches Programm. Beeindruckend war der mit gut 200 Sängerinnen und Sängern gebildete Gesamtchor, der unter der Leitung von Bernd Lechla einen krönenden Abschluss bildete. (Chorfestival 2004)
Frankfurter Nord-Westspiegel, 2004

 

2003

 

Chor und Orchester formten einerseits ein gewaltiges, doch nie überzogenes Fortissimo bei dem Aufschrei “Tod, wo ist dein Stachel? Hölle, wo ist dein Sieg?” als andererseits auch ein zartes und trotzdem intensives Pianissimo bei der tiefe Zuversicht und Trost spendenden Einleitung “Selig sind, die da Leid tragen”. Mit der gleichen Souveränität agierte das Symphonische Orchester Ginnheim, dass die präzise Zeichensetzung des Dirigenten Bernd Lechla in allen Nuancen und klanglichen Schattierungen homogen und zuverlässig umsetzte. (J. Brahms, Ein deutsches Requiem)
Frankfurter Rundschau, 2003

 

Begleitet von einem kleinen Orchester nahmen die 25 Kinder der Kinderkantorei unter der Leitung von Gemeindekantor Bernd Lechla die vielen Zuhörer mit auf das Schiff “Tolle Lotte” und fuhren mit zahlreichen Liedern nach Rio, zum Zuckerhut. Die als Matrosen und Seeleute verleideten Kinder begeisterten mit ihrem engagierten, lebendigen Gesang und pfiffigen, solistischen Einlagen, so dass es immer wieder zu spontanen Beifallsstürmen kam und zum Schluss mehrere Zugaben gegeben werden mussten.
(H. Geese, Die Seefahrt nach Rio)
Frankfurter Nord-Westspiegel, 2003

 

2002

 

Der Ökumenische Chor Ginnheim überzeugte durch intensive Strahlkraft und musizierte mit dem Symphonischen Orchester Ginnheim und den insgesamt fünf Gesangssolisten nuanciert und präzise unter der Leitung von Kantor Bernd Lechla zusammen. Zum Schluss gab es lang anhaltenden und begeisterten Beifall für ein von allen Musikern engagiert und souverän gestaltetes Weihnachtskonzert.
(J. S. Bach, Magnificat und F. Mendelssohn, “Vom Himmel hoch“)
Frankfurter Neue Presse, 2002

 

Bei der Uraufführung des neuesten Werkes, dem “Auszug aus Ägypten” der Band “Unisono“ in der Heiliggeistkirche, wurden die Musiker durch Eugen Drewermann, der in seiner Schrift “Tiefenpsychologie und Exegese” den Weg des Volkes Israel zur inneren Entwicklung des Menschen in Beziehung setzt, bestärkt. Klassische Chorsätze, freche a capella-Sätze, typische Rockballaden und Hymnen fehlten ebenso wenig wie auch Rock, Pop und sinfonische Klänge, die die Mitglieder der Gruppe “Unisono” und der Ökumenische Chor Ginnheim unter der Leitung von Bernd Lechla begeisternd musizierten.
(K. Brandt und M. v. d. Laake, Der Auszug aus Ägypten, Uraufführung)
Evangelische Kirchenzeitung, 2002

 

Der Organist Bernd Lechla und die Trompeter Horst Gerwert und Emidio Camilli präsentierten einen Querschnitt durch die Musik des Barock. Lechla, der Kantor einer Frankfurter Kirchengemeinde ist und auch als Dirigent in Erscheinung tritt, beeindruckte mit Solo-Orgelwerken von Buxtehude ebenso, wie mit konzentriertem und gefühlvollen Zusammenspiel mit den beiden Trompetern. So konnte das Trio die Empore erst nach einer stürmisch eingeforderten Zugabe verlassen. (Wettmarer Barockkonzerte)
Nordhannoversche Zeitung, 2002

 

2001

 

Das der Funke auf das Publikum so überwältigend übersprang, lag vermutlich auch daran, dass der Text des Messias sehr deutlich artikuliert wurde. Die Besucher konnten die Dramatik des Stückes, das vom Leben und Wirken Jesu handelt, deutlich nachempfinden. Langer Applaus mit Bravorufen und Zugaben untermauerten diese Meisterleistung des Ökumenischen Chores Ginnheim unter der Leitung von Dirigent Bernd Lechla. (G. F. Händel, Messias)
Frankfurter Rundschau, 2001

 

Mit den “Seligpreisungen” und der “Missa Choralis” standen zwei selten zu hörende Chorwerke Listzs auf dem Programm vom Chor des Dr. Hoch‘schen Konservatoriums. Dazu kamen Präludium und Fuge über das Thema B-A-C-H mit dem Organisten Bernd Lechla. Bei der fast völlig hallfreien Akustik im Clara-Schumann-Saal war der Organist wirklich nicht zu beneiden. Lechla brachte aber die dynamischen Kontraste des ausladenden Werkes hervorragend zur Geltung. Seine Registrierung verlieh der Wiedergabe darüber hinaus einen individuellen Charakter. (F. Liszt, Gedenkkonzert des Dr. Hoch‘s Konservatorium)
Frankfurter Neue Presse, 2001

 

2000

 

Die Zusammenstellung der Register orientiert sich am Klang eines Sinfonieorchesters und eignet sich besonders für die Werke der Spätromantik, wenn der Spieler will. Und Bernd Lechla wollte. Mit Werken von Boellmann, Mozart, Muschel und Lefébure-Wély demonstrierte der Kantor und Organist der Evangelischen Bethlehemgemeinde über welchen Klangreichtum die Orgel nun verfügt. In kultivierten Kontrasten schwelgte Lechla zwischen sinfonischer Opulenz und kontemplativer Introvertiertheit.
(Jubiläumskonzert in der Alten Bethlehemkirche)
Frankfurter Rundschau, 2000

 

1999

 

Lechla dirigierte ein bewegtes, plastisches Requiem: Düsteres Dräuen, das dem Spätwerk Mozarts gerne verliehen wird, ersetzte die Interpretation der Ginnheimer durch eine kraftvolle Grundstimmung. Ewiges Licht und Auferstehungshoffnung, aber auch verzweifelte Todesangst schwangen in der mutigen Interpretation des Chores mit. Die Emphase des Chores sorgte für ein spannendes, energiereiches Konzert.
(W. A. Mozart, Requiem)
Frankfurter Rundschau, 1999

 

Vor rund zweihundert Zuschauerinnen und Zuschauern bot die Kinderkantorei der Bethlehemgemeinde musikalisch und in kleinen Spielszenen Streiche der mittelalterlichen Narrenfigur dar. Begleitet wurden Chor und Solisten von einem kleinen Kammerorchester, das eine hervorragende Leistung bot. Während die kleinen Sängerinnen und Sänger durch ihren Charme und ihre Spielfreudigkeit bestachen, gelang dem Kammerorchester und einem Pianisten unter der Leitung von Bernd Lechla eine professionelle musikalische Begleitung. (G. Kretzschmar, Till Eulenspiegel)
Frankfurter Rundschau, 1999

 

1998

 

An Bach kommt keiner vorbei. Auch nicht Bernd Lechla, Kantor der Ginnheimer Bethlehemgemeinde - im Gegenteil: Die Werke des Barockmeisters interpretiert der diszipliniert und mit großer technischer Perfektion spielende Organist stets gern und sicher… Lechla spielte mit vielen kräftigen Registern, ohne sich im Klang der Orgel zu verlieren: Stets stand das Zusammenspiel der musikalischen Verläufe, nicht der Klangflächen im Vordergrund. So auch bei der großartigen Steigerung der Passacaglia und Fuge in c-moll, die bei Lechla nie lärmverliebt wirkte und sich in einem strahlendem Schlußakkord entlud.
(Ginnheimer Kirchenkonzerte, Orgel- und Chormusik)
Frankfurter Rundschau, 1998

 

Zum eigentlichen Höhepunkt geriet Lechlas Parforceritt über Johann Sebastian Bachs Präludium und Fuge in C-Dur, BWV 545 . Auch die kleinsten Nuancen des Notentextes brachte der Organist zum Leuchten. Rauschender Beifall des Publikums belohnte seine exzellente Darbietung…
(Eröffnung der Ginnheimer Kirchenkonzerte, Orgel- und Chormusik)
Frankfurter Neue Presse, 1998

 

1997

 

Den Chor - die Praunheimer Kantorei - leitete Kantorei-Dirigent Bernd Lechla, der keine Mühe hatte, seine Sänger für solch einen ungewöhnlichen Auftritt zu begeistern. Dem Chor, stets bei den lateinischen Requiemteilen im Einsatz, kam hierbei keine leichte Aufgabe zu. Außergewöhnliches Engagement und sichere Einstudierung seitens Lechla garantierten jedoch den Erfolg.
(K. Brandt und M. v. d. Laake, Requiem für Chor, Soli und Rockband, Uraufführung)
Offenbach Post, 1997

 

1996

 

Unisono stimmten die 30 Blockflötisten des Praunheimer Blockflötenspielkreises unter der Leitung von Bernd Lechla die kleine Nachtmusik von Mozart an und interpretierten souverän die komplizierte Bearbeitung. Auch hier glänzten sie durch eine erstaunlich reine Intonation. Die Zuhörer waren begeistert und spendeten reichlich Applaus. Ein Abstecher in die U-Musik schloß ein gelungenes Konzert ab, das der oft verkannten Blockflöte ausnahmsweise voll gerecht wurde.
(Konzert des Praunheimer Blockflötenspielkreises)
Frankfurter Rundschau, 1996

 

1995

 

In Faurés “Messe de Requiem” gelang der Praunheimer Kantorei unter der Leitung von Kantor Bernd Lechla eine ausgefeilte Dynamik und spannungsgeladene Ausdrucksstärke ebenso wie einfache, schlichte Präsenz der Schönheit des Werkes durch einen perfekten Vortrag. Bewundernswert, wie gut dem Chor die abwechslungsreichen, gefühlvollen Nuancierungen glückten.
(G. Fauré, Requiem; F. Mendelssohn, Motetten und C. Saint Saëns, Oratorio de noël)
Frankfurter Rundschau, 1995

 

1994

 

Die außerordentlich geradlinige, unmißverständliche Einheit von Evangelium, Chordeklamation und arioser Trauer fand in der Darstellung durch die Praunheimer Kantorei einen bemerkenswert dichten Ausdruck. Bernd Lechla, Kantor der Praunheimer Auferstehungsgemeinde, hat eine holzschnitthafte direkte Version oratorischer Geballtheit einer nur romantisch aufgespielten Klangwelt vorgezogen. Die Prauheimer prononcierten die Gewichtung dieser Choralpassion schon im Eingangschor, in der Anrufung des Schöpfers, keineswegs kantoral eifrig, sondern expressiv und sorgten für einen Initialsakzent, der gültig blieb… Derartige Phantasie in der Phrasierung war, klar und beredt, über das ganze Oratorium gestreut und wunderschön herausphrasiert, ohne dass der Grundduktus verloren ging. (J. S. Bach, Johannespassion)
Frankfurter Rundschau, 1994